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St. Peter-Ording, Schleswig-Holstein

21. Oktober 2017

Stürmisches Regenwetter und und ein hartnäckiger Infekt sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen erholsamen Urlaub. Deshalb erhebt mein heutiger Reisebericht über St. Peter-Ording auch nicht den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür gibt es dieses Mal viele Bilder und hoffentlich ein paar schöne Eindrücke von einem der beliebtesten Ferienorte in Schleswig-Holstein.

Essen & Trinken:

Hier bin ich durchaus gespalten. Natürlich ist der Andrang fast überall groß, aber manche schlagen sich trotz vollen Tischen und viel Hektik wirklich gut. Unsere erste gastronomische Anlaufstelle war das Restaurant Sandperle, das zum ambassador hotel & spa gehört. Die Lage auf der Seebrücke ist phänomenal, der Service leider schleppend. Wir sollten unseren Tisch um 18.00 Uhr räumen und 20 Minuten vorher war die Bestellung immer noch nicht da. Obwohl innen nur zwei Tische besetzt waren, warteten wir insgesamt über eine halbe Stunde und erst nach Nachfrage teilte man uns mit, dass die Waffeln verbrannt wären und neu gebacken werden müssten. Auf der Rechnung, die auch erst auf mehrmalige Nachfrage kam, wurde nicht bestelltes Eis aufgelistet und alles in allem habe ich bei den hohen Preisen (eine Tasse Tee liegt bei 5,30 €) auch einen dementsprechenden Service erwartet.

Auch der Italiener Gran Cafe Rialto konnte mich aufgrund der Convenience-Produkte nicht so richtig überzeugen.

Restaurant Sandperle, St. Peter-Ording

Kommen wir lieber zu den Restaurantempfehlungen: Gosch ist sicher kein Geheimtipp und extrem stark frequentiert. Hier herrscht innen wie außen Hochbetrieb, aber zur Belohnung gibt es solide Fischgerichte und einen tollen Blick noch dazu. „Die Insel“ überrascht mit schönem Ambiente und einer großen Auswahl an Gerichten, bei der auch Vegetarier und Veganer fündig werden.

Gosch Sylt in St. Peter-Ording

Auch das Restaurant Deichkind, das zum Strandgut Resort gehört, hat mir mit dem schnellen, freundlichen Service und der Kaffee- und Kuchenauswahl (ja, schon wieder Waffeln) gut gefallen.

Waffeln im Restaurant Deichkind

In der Arche Noah gab es nur eine heiße Schokolade zum Aufwärmen, so dass ich das Essen nicht beurteilen kann. Fest steht, Lage und Aussicht sind kaum zu toppen. Von Einheimischen werden übrigens die Seekiste und die Strandbar 54° Nord wärmstens empfohlen, die ich dieses Mal beide leider nicht testen konnte.

Arche Noah, St. Peter-Ording

Strände:

St. Peter-Ording verfügt über insgesamt 12 Kilometer Strand mit bis zu zwei Kilometern Breite. Kein Wunder, dass es tagsüber alle in Scharen ans Meeresufer zieht. Deshalb hieß es morgens früh aufzustehen, um ein paar Bilder ohne Menschenansammlungen zu machen.

Seebrücke in St. Peter-Ording

Salzwiesen in St. Peter-Ording

Den Strandabschnitt Bad erreicht man über die Seebrücke. Nach etwas mehr als einem Kilometer Spaziergang und dem Vorzeigen der Gästekarte am Eingang kann man den feinen, hellen Sandstrand betreten.

Seebrücke zum Strand, SPO

Arche Noah, St. Peter-Ording

Strandabschnitt Bad, SPO

Blick über die Strandkörbe in St. Peter-Ording

Die charakteristischen Pfahlbauten sind so etwas wie die Wahrzeichen des Ortes. Insgesamt zieren 15 von ihnen den Strand von St. Peter-Ording.

Pfahlbauten am Strand von SPO

Strand von SPO

Spielplatz am Strand, SPO

Strandabschnitt Bad, SPO

Wer es gern etwas bequemer hat und möglichst nah mit dem Auto an den Strand fahren möchte, sollte den Autostrand ansteuern. Mit einer Gästekarte kostet das Parken auf dem Ordinger Strand 6,- € pro Tag. Mit den passenden Reifen und genug Motorleistung kann man direkt ans Wasser fahren.

Ordinger Strand, SPO

Ordinger Strand, SPO

Hier tobt das Leben und dieser Strandabschnitt ist vor allem bei Surfern und Familien beliebt. Für Kinder gibt es einen Spielplatz und jede Menge Platz für Sandburgen und Drachen. Die Erwachsenen können sportlichen Aktivitäten wie Kitesurfen oder Volleyball nachgehen oder einfach einen der zahlreichen Strandkörbe mieten.

Autostrand von St. Peter-Ording

Strandkörbe am Ordinger Strand, St. Peter-Ording

SPO

Ordinger Strand, SPO

Was man sonst noch in St. Peter-Ording unternehmen kann:

Bernstein (in den Wintermonaten) und Muscheln (jederzeit) am Strand suchen, per Schiffstour zu den Inseln Helgoland, Föhr oder Amrum aufbrechen und sich natürlich den Wind bei ausgedehnten Spaziergängen am Meer um die Nase wehen lassen. Nicht immer spielt das Wetter mit und so bietet sich bei Regen auch ein Besuch der Dünen-Therme oder eines der mehr als 11 Museen an.

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Fazit:

Wo es schön ist, ist es voll. Das gilt auch für St. Peter-Ording und so sollte man bei Ferien in den Saisonmonaten auch Lust auf Gesellschaft haben. Allerdings hat der kleine Ort an der Nordsee mit der schier unendlichen Weite auch eine Menge zu bieten. Von hübschen Hotels über tolle Strände findet hier jeder sein perfektes Plätzchen. Das Freizeitangebot reicht von Strandgymnastik bis zur Wattwanderung. Ganz sicher ein Ort zum Wiederkommen.

 

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  1. Super schöne Fotos & nützlicher Bericht 🙂 Wohne für ein halbes Jahr in der Nähe und nach deinem Post hier muss ich unbedingt bald mal hin:)

    Lieben Gruß,

  2. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich beneide dich um die Nähe zur Nordsee (wenn auch nur für ein paar Monate) und freue mich schon auf deinen Bericht! Liebe Grüße zurück!

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